3 Punkte, was Online-Workshops und ein Podcast gemeinsam haben


Trotz der Unterschiede, gelten bestimmte Aspekte für beide Formate

Auch wenn das auf den ersten Blick nicht unbedingt auffällt, so haben doch Live Online-Workshops und ein Podcast bzw. eine Podcast-Folge einiges gemeinsam.

Themen wie das heutige besprechen wir übrigens auch in der WebinarProfessionals Community. Dort treffen wir uns einmal pro Monat live online und entwickeln uns und unsere Live Online-Workshops und Webinare weiter. Schau gerne auf der Website vorbei, wir haben gerade wieder für Neue geöffnet. Hier der Link: https://webinarprofis.com

Grundsätzlich ist mir natürlich klar, dass Live Online-Workshops und ein Podcast nicht das Gleiche und noch nicht mal das Selbe sind - aber es gibt Ähnlichkeiten, die für beide Formate wichtig sind.

Und ja - das gilt auch obwohl der Live Online-Workshop ja live ist, also deine Teilnehmenden und du zum gleichen Zeitpunkt online sind, was beim Podcast ja nicht der Fall ist.

Drei Punkte möchte ich dazu ansprechen, nämlich deine Zielgruppe, die Grundstruktur deines Formates und als spezielles Beispiel das "Freie Reden".

1. Zielgruppe

Die eigene Zielgruppe genau zu formulieren ist ja immer nicht so ganz einfach - und vermutlich ändert sich deine und meine Zielgruppe auch immer mal wieder.
Trotzdem gibt es doch z.B. Überbegriffe, bestimmte Stichworte, besondere Punkte die deine und meine Zielgruppenperson nutzen würde, wenn sie etwas sucht, richtig?!

Und genau die brauchst du sowohl für Live Online-Workshops, als auch für einen Podcast.
Wie redet deine Zielperson, wie argumentiert - und vor allem wie denkt deine Zielperson? Wenn du die Antworten auf diese Fragen kennst, dann bist du mit deinen Formulierungen im Live Online-Workshops und auch in einem Podcast ganz nah dran.

Also - wie denkt und spricht deine Zielgruppe und wie kannst du mit deinen Formulierungen und mit welcher Ansprache kannst du sie abholen - und das eben im Live Online-Workshop und bzw. oder im Podcast?

2. Grundstruktur

Nein es ist nicht die gleiche, aber wiederum eine ähnliche.

Wir Menschen ticken oft mit einem "ersten Eindruck" oder einem "letzten Eindruck" oder einem "übergeordneten Eindruck", wenn es um die Aufnahmen von vielen Eindrücken geht. Und so agieren wir eben in allen Formaten.

Es gibt in Live Online-Workshops und in einer Podcast-Folge meist eine Einleitung. Also einen "ersten Eindruck" - also das, wie du deine Teilnehmenden bzw. Hörer*innen ankommen, sich einfinden und bei dir und dem Thema, dass du ansprechen willst einsteigen lässt.

Verpasst du hier den Punkt deine Teilnehmenden bzw. Hörer*innen richtig abzuholen, dann wird es bei beiden Formaten schwierig.

Im Live Online-Workshop merkst du das jedoch meist, genauso wie beim Podcast, leider nicht unbedingt gleich. Denn je nachdem wie interaktiv du in deinen Live Online-Workshops arbeitest, bekommst du ja nicht mit, wenn deine Teilnehmenden bereits "abgeschaltet" haben.
Erst wenn du eine Frage stellst und darauf dann keine Reaktion erfolgt wird es in Live Online-Workshops offensichtlicher, dass die Kommunikation irgendwo stockt.

Sei dir also bewusst, dass gerade dieses Ankommen, neugierig machen, einbinden, abholen sowohl im Live Online-Workshop, als auch im Podcast ein wichtiger Punkt ist.

Das gilt übrigens in gleicher Weise für den Abschluss, das Ende, das Resümee - wie immer du es nennen willst und damit den "letzten Eindruck" den du vermittelst bzw. vermitteln möchtest.

Also mach dir über die Grundstruktur deiner Formate wirklich Gedanken und gehe gezielt vor, damit du dann auch resümieren kannst woran es ggf. gelegen hat, wenn etwas nicht geklappt hat.

3. Das "freie Reden"

Im Live Online-Workshop reden die meisten relativ frei. Ich beobachte leider immer noch sehr oft, dass Folien vorgelesen werden.
Grundsätzlich ist es nämlich wichtig zu wissen, dass Vorlesen die Stimme des Vorlesenden verändert. Sie wird distanzierter - jedenfalls dann wenn wir keine geübten Hörbuchsprecher*innen sind.

Für eine Podcastfolge steht man damit immer vor der Herausforderung - skripte ich oder nicht.
Das Skripten hat den Vorteil, dass ich an alle wichtigen Punkte denke - nichts vergesse...
Trotzdem, wie gesagt es verändert die Stimme.

Also wie kannst du vorgehen?
Lässt es sich nicht vermeiden vorzulesen, dann solltest du das im Live Online-Workshop nur nach Ansage machen.
Und im Podcast solltest du dein Skript so machen, dass es so klingt wie du sprechen würdest - und es sollte dir eher ein roter Faden sein. Also besser nicht Buchstabe für Buchstabe vortragen - sondern eben doch noch frei sprechen.

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